
"Dow Jones NE-Metalle Monitor" orientiert sich als unabhängiger Newsletter an den Informationsbedürfnissen der metall-verarbeitenden Industrie in Deutschland.
Angesprochen werden vorrangig Einkäufer, Controller, Strategen und Geschäftsführer aus den betroffenen Branchen, aber auch NE-Metallhändler und -erzeuger.
Der NE-Metalle Monitor liefert alle Informationen auf einen Blick, die zur Beurteilung der Markt- und Preisentwicklungen der Rohstoffe erforderlich sind. Dies umfasst Marktberichte, Nachrichten zu allen marktbewegenden Ereignissen, Marktanalysen und -prognosen, die sonst meist nur Händlern zugänglich sind. Begleitet wird diese Berichterstattung durch analytisch angelegte Preisgrafiken, die den Einkäufer bei der Marktbewertung unterstützen.
Weiterhin sind die Entwicklungen am Kassamarkt wie Lieferzeiten, Lagerbestände, Importmengen, Frachtkapazitäten, Schrottpreise regelmäßiger Bestandteil der Berichterstattung.
Abgerundet wird der Newsletter durch aktuelle Artikel zu Themen aus der täglichen Praxis von NE-Metall-Einkäufern.
Der Leser erhält wichtige Argumente für alle unternehmerischen Entscheidungen und Preisverhandlungen.
"Dow Jones NE-Metalle Monitor" schafft mehr Transparenz im NE-Metalle Markt.
Verfügbare Sprache:
deutsch
| weitere Nachrichten |
NEW YORK (Dow Jones)--Alcoa hat die Berichtssaison für das dritte Quartal mit einer positiven Überraschung eröffnet. Das jüngste Kostensenkungsprogramm und eine wieder leicht anziehende Nachfrage verhalfen dem Aluminiumproduzenten zu einem Nettogewinn von 77 Mio USD. Das Ergebnis für den Zeitraum Juli bis September lag damit zwar um 71% unter dem Niveau des Vorjahres. Allerdings hatten Analysten nicht mit Gewinn, sondern mit einem Verlust gerechnet. Beim Umsatz musste Alcoa einen Rückgang von 33% auf 4,62 Mrd USD hinnehmen.
Alcoa verzeichnete den Angaben zufolge im Vergleich zum zweiten Quartal eine positive Grundtendenz. So verkaufte der Konzern mehr Aluminium als in den drei Monaten zuvor. Bis auf die stagnierende Luftfahrt-Branche hätten sich die meisten Endverbraucher, darunter auch die Automobilindustrie, nun stabilisiert, erklärte das Unternehmen, das vom früheren Siemens-Chef Klaus Kleinfeld geführt wird. Aufgrund der besseren Absatzlage war der Aluminiumpreis in den Sommermonaten durchschnittlich um 20% auf rund 0,89 USD je Pfund gestiegen. Damit können die Produzenten wieder Gewinn erwirtschaften, nachdem die Notierungen in den drei zurückliegenden Quartalen dafür deutlich zu niedrig waren.
Trotz der zweifellos erleichternden Drittenquartalszahlen hat Alcoa die Krise noch nicht überstanden. Denn noch ist unsicher, ob die zaghaften Erholungszeichen tatsächlich den Beginn eines länger anhaltenden Aufschwungs markieren. So warnte auch CEO Kleinfeld bei der Präsentation der Zahlen vor zu hohen Erwartungen an sein Unternehmen. Die Nachfrage in China werde zwar weiter anziehen. Anderswo kämpfe man aber nach wie vor mit schwächelnden Märkten, wobei besonders die Probleme der Luftfahrtindustrie für eine weiter gedämpfte Nachfrage sorgen dürfte.
| zurück zur Übersicht | weitere Nachrichten |