Dow Jones Energy Weekly

Teaserbild 'Dow Jones Energy Weekly'

"Dow Jones Energy Weekly" berichtet wöchentlich exklusiv über alle relevanten Themen und Entwicklungen des deutschen Energie-marktes sowie deren Auswirkungen auf die Branche.



“Dow Jones Energy Weekly“ liefert Ihnen einmal in der Woche eine umfassende Berichterstattung über die wichtigsten Themen der Energiebranche wie z.B.:

  • Regulierung
  • Energiepolitik
  • Energierecht
  • Erneuerbare Energien
  • Gastbeiträge von Energierechtsexperten
  • Studien
  • Unternehmensstrategien und längerfristige Marktentwicklung

„Dow Jones Energy Weekly“ ist die einzige Publikation in der ein Netzentgelte-Index veröffentlicht wird. Um mehr Transparenz über Durchleitungstarife von Netzbetreibern zu geben, ermittelt Dow Jones in Kooperation mit der e'net GmbH diese exklusiven Daten. Alle 800 Netzbetreiber in Deutschland werden näher betrachtet. Anhand der verschiedenen Strukturklassen werden „teure“ und „günstige“ Anbieter sowie regionale Durchschnittspreise ermittelt. Alle Strukturklassen werden in regelmäßigen Abständen durchleuchtet.

Die Publikation begleitet die Energiewirtschaft mit analytischen Hintergrundartikeln. Dabei kommen häufig renommierte Branchenexperten zu Wort. Komplettiert wird das Informationsangebot durch die Zusammenfassung der wichtigsten Meldungen der Woche.

Profitieren Sie sofort von den exklusiven Daten, die jeden Freitag im Newsletter "Dow Jones Energy Weekly" veröffentlicht werden!

Verfügbare Sprache:
deutsch

Asse-Räumung kostet mehr als 1,5 Mrd EUR

 

Schätzung. Die Schließung des Atommülllagers Asse und die Rückholung der dort gelagerten Fässer wird nach Einschätzung des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) mehr als 1,5 Mrd EUR kosten. BfS-Präsident Wolfram König sagte im Deutschlandradio Kultur, zwar gebe es derzeit keine "belastbaren Schätzungen" über die Kosten der Sanierung. Man könne jedoch einen Analogieschluss zur Schließung des DDR-Atommülllagers Morsleben vornehmen. "Dort rechnen wir mit rund 1,5 Mrd EUR für das Schließungsprojekt", sagte König. In der Asse werde es "sicherlich beim Rückholen mehr sein".

Der BfS-Präsident begrüßte die Absicht der Bundesregierung, mit den Energieversorgern über eine Beteiligung an den Kosten der Asse-Sanierung zu verhandeln. Zwar sei es rechtlich derzeit nicht möglich, diese zur Kostenerstattung zu verpflichten. "Aber ich glaube, dass es zumindest eine moralische Verpflichtung gibt."

König zufolge können noch viele Unwägbarkeiten das weitere Verfahren belasten. Wegen der unvollständigen Dokumentation herrschten große Unsicherheiten, was in den Fässern eingelagert sei und in welchem Zustand sich diese befänden. Außerdem gebe es in der Asse "Standsicherheitsprobleme". Derzeit gingen die Experten von einem Zeitraum von zehn Jahren für die Rückholung des Atommülls aus. Aber es sei "nicht ausgemacht, dass wir diese Zeit wirklich auch haben", sagte König.

Hinsichtlich des endgültigen Verbleibs der in der Asse gelagerten Atommüllfässer räumte er ein, dass "das einzige gerichtsfeste Endlager" Schacht Konrad bei Salzgitter ohne ein neues Genehmigungsverfahren nicht den gesamten Atommüll aus der Asse aufnehmen könne. Deshalb müsste dieser zunächst vor Ort zwischengelagert werden.