Dow Jones Energy Daily

Teaserbild 'Dow Jones Energy Daily'

"Dow Jones Energy Daily" informiert umfassend über aktuelle Ereignisse und Entwicklungen in der Versorgerlandschaft. 




Die Berichterstattung konzentriert sich auf die Strom- und Gasversorgung, berücksichtigt aber auch alle anderen Energieträger. Neben aktuellen und häufig exklusiven Nachrichten werden in der Publikation auch die politischen und juristischen Rahmenbedingungen der Energiewirtschaft beleuchtet. Zudem sind weiterführende Kontaktadressen mit Ansprechpartnern angegeben.

Die Inhalte im Überblick:

  • Informationen zum Strukturwandel im Strom- und Gasmarkt
  • Energiepolitik
  • Aktivitäten der Regulierungsbehörde,  Entscheidungen des Kartellamts, energiewirtschaftlich relevante Gerichtsverfahren
  • Wirtschaftliche Entwicklung von Versorgungsunternehmen
  • aktuelle Meldungen zu Strategien von Versorgungsunternehmen
  • Berichte über die Marktentwicklung der Energieträger

Mit „Dow Jones Energy Daily“ erhalten Sie hochaktuelle und häufig exklusive, börsentägliche Brancheninformationen speziell für Führungskräfte, Geschäftsführer, Öffentlichkeitsarbeit bzw. leitende Angestellte.

Der Newsletter enthält alle wichtigen Meldungen für die Versorgungswirtschaft und befasst sich mit aktuellen, mittel- und langfristigen Entwicklungen in der Versorgerbranche und deren Auswirkungen.

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Gazprom steigert Nettogewinn trotz niedriger Nachfrage

 

MOSKAU (Dow Jones)--Der russische Energiekonzern Gazprom hat im dritten Quartal den Nettogewinn aufgrund niedrigerer Steuern und günstiger Wechselkurse um ein Drittel gesteigert. Damit konnte der weltgrößte Gasproduzent den Rückgang der Nachfrage mehr als kompensieren.

Der den Aktionären zuzurechnende Nettogewinn stieg um 33% auf 174,64 Mrd RUB (umgerechnet rund 4,1 Mrd EUR), wie die OAO Gazprom am Montag mitteilte. Damit übertraf der russische Konzern die Erwartungen der von Dow Jones Newswires befragten Analysten, die mit einem Nettogewinn von 158,2 Mrd RUB gerechnet hatten.

Im Berichtszeitraum Juli bis September sanken die Erlöse um 8% auf 770,79 Mrd RUB. Der Umsatz litt unter der Nachfrageschwäche in Europa, dem wichtigsten Kunden des Gaskonzerns.

Gazprom deckt rund ein Viertel des europäischen Gasbedarfs. Die Nachfrage der Europäer war wegen der Wirtschaftskrise gesunken. Erschwerend kam für den Moskauer Konzern hinzu, dass aufgrund alternativer Energiequellen auch der Marktanteil von Gazprom abnahm. Im Vergleich zum zweiten Quartal konnte Gazprom im dritten Quartal jedoch eine leichte Verbesserung erzielen, da die europäische Nachfrage geringfügig zunahm.

Im dritten Quartal erzielte Gazprom einen operativen Gewinn von 156,9 Mrd RUB nachdem in der Vorjahresperiode noch 306,08 Mrd RUB zu Buche gestanden hatten.

Der Gazprom-Aktienkurs hat sich im vergangenen Jahr nahezu verdoppelt.

DJG/DJN/has/kla/hil/1.2.2010