
"Dow Jones NE-Metalle Monitor" orientiert sich als unabhängiger Newsletter an den Informationsbedürfnissen der metall-verarbeitenden Industrie in Deutschland.
Angesprochen werden vorrangig Einkäufer, Controller, Strategen und Geschäftsführer aus den betroffenen Branchen, aber auch NE-Metallhändler und -erzeuger.
Der NE-Metalle Monitor liefert alle Informationen auf einen Blick, die zur Beurteilung der Markt- und Preisentwicklungen der Rohstoffe erforderlich sind. Dies umfasst Marktberichte, Nachrichten zu allen marktbewegenden Ereignissen, Marktanalysen und -prognosen, die sonst meist nur Händlern zugänglich sind. Begleitet wird diese Berichterstattung durch analytisch angelegte Preisgrafiken, die den Einkäufer bei der Marktbewertung unterstützen.
Weiterhin sind die Entwicklungen am Kassamarkt wie Lieferzeiten, Lagerbestände, Importmengen, Frachtkapazitäten, Schrottpreise regelmäßiger Bestandteil der Berichterstattung.
Abgerundet wird der Newsletter durch aktuelle Artikel zu Themen aus der täglichen Praxis von NE-Metall-Einkäufern.
Der Leser erhält wichtige Argumente für alle unternehmerischen Entscheidungen und Preisverhandlungen.
"Dow Jones NE-Metalle Monitor" schafft mehr Transparenz im NE-Metalle Markt.
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SINGAPUR (Dow Jones)--Trotz der derzeitigen Erholung des Zinkpreises an der London Metal Exchange (LME) sieht die Macquarie Bank wenige Anhaltspunkte für eine bullishe Entwicklung des Zinkpreises. Seit seinem Jahrestief von 1.577 USD/t sei zwar der Preis für Drei-Monats-Zink an der LME um 19% gestiegen, während die Lagerbestände der Schanghai Futures Exchange (SHFE) gefallen und die physischen Prämien in den USA gestiegen seien, so Macquarie in einer Studie. Allerdings seien die auf 265.000 t von 295.000 t gesunkenen Lagerbestände der SHFE noch kein Anzeichen für eine fundamentale Änderung des Marktes.
Laut der Bank haben sich zwar die US-Prämien seit Anfang des Jahres auf rund 4,5 US-cts verdoppelt, dieser Umstand sei aber der Tatsache geschuldet, dass viele Lagerbestände durch Finanzgeschäfte gebunden seien. Damit entstehe auf dem physischen Markt eine künstliche Verknappung, hieß es von Macquarie weiter. Sinkende Lagerbestände und steigende Prämien mögen positiv erscheinen , so die Studie der Bank. Dieses Bild stelle den Zinkmarkt allerdings falsch dar. Dieser sei nach wie vor durch ein Überangebot und die höchsten gemeldeten Lagerbestände seit 15 Jahren geprägt.
Der Bank-Studie zufolge hätte ein zunehmender physischer Engpass wohl eher engere Spreads an der LME und nicht die derzeitige Contango-Situation zur Folge, welche die Finanzgeschäfte unterstützt habe. Diese Finanzgeschäfte funktionierten, solange die Contango-Situation am Markt bestehen bleibe. Der Macquarie-Studie nach nehmen Händler Longpositionen am physischen Markt ein, wozu sie geliehenes Geld nutzen. Gleichzeitig wurden sie zum höheren Preis Futures verkaufen. Nach Zahlung der Kreditzinsen und Lagerkosten würden so Profite generiert.
Wie es in der Macquarie-Studie weiter heißt, haben sich seit der Finanzkrise sowohl die Nachfrage als auch das Angebot erholt. Der Zinkoutput lief in den vergangenen Monaten auf Rekordständen , so die Studie. Aus diesem Grund hätte der Zinkpreis in diesem Jahr gegenüber den anderen Basismetallen eine schlechtere Performance abgeliefert. Laut Macquarie wird es noch einige Monate dauern, bis der Markt wieder in die Nähe einer Balance kommt.
In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres bestand auf dem globalen Zinkmarkt ein Überschuss von 180.000 t, wie die International Lead and Zinc Study Group Mitte Juni mitteilte.
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