Dow Jones TradeNews Emissions

Teaserbild 'Dow Jones TradeNews Emissions'

„Dow Jones TradeNews Emissions" gibt Orientierung zur Bewältigung aller Aufgaben im Zusammenhang mit dem Emissionshandel. 

Mit exklusiven Nachrichten, von Grafiken gestützten Analysen sowie Interviews gibt der Newsletter wertvolle Tipps und Handlungs-empfehlungen für die Praxis. Zudem sind weiterführende Kontaktadressen mit Ansprechpartnern angegeben.

Im Fokus der Berichterstattung stehen folgende Themen:

  • Strategien zur Erfüllung der Reduktionsziele
  • Technische Möglichkeiten der CO2-Reduktion
  • Monitoring und Reporting
  • Bilanzierung
  • Rechtstipps
  • Börsen und Broker
  • Veranstaltungstipps
  • Anbieterportraits
  • Carbon Market Indicator
  • Glossar mit Begriffsdefinition
  • Preisentwicklung am CO2-Markt
  • CO2-Handel

„Dow Jones TradeNews Emissons“ ist primär für Unternehmen geschrieben, die vom Handel mit Emissionszertifikaten betroffen sind. Finanzinvestoren erhalten wichtiges Wissen und Daten, die bei zukünftigen Portfolioentscheidungen unentbehrlich sind.

„Dow Jones TradeNews Emissons“ gibt wichtige Handlungsempfehlungen, z.B.:

  • Preisentwicklungen bei CO-2 Zertifikaten
  • wie Unternehmen Ihre Reduktionsziele im Blick behalten und diese erfüllen
  • welche Leistungen externe Dienstleister erbringen können
  • welche finanziellen Chancen der Emissionshandel bietet 
  • was bei der Umsetzung interner Prozesse vom Monitoring bis zur Bilanzierung zu beachten ist

Meinung eines Lesers zu "Dow Jones TradeNews Emissions":
"Beeindruckt bin ich insbesondere von der thematischen Vielfalt. Ob Energiehandel, erneuerbare Energien, Kraft-Wärme-Kopplung oder Infrastrukturthemen, es gibt kaum einen Bereich, der nicht angesprochen wird."
Dr. Stefan Tüngler, FRESHFIELDS BRUCKHAUS DERINGER

Verfügbare Sprache:
deutsch

Hacker-Attacke legt ECX-Website vorübergehend lahm

Umgelenkt. Klimaschutzaktivisten haben am vergangenen Freitag die Startseite der Londoner Emissionshandelsbörse ECX gehackt. Von der Nacht des 23. bis zum 24. Juli wurden Marktteilnehmer beim Abrufen der Börsendomain auf eine Webseite der Aktivisten Decocidio umgeleitet, auf der die Gruppe scharfe Kritik a, Sinn von Emissionshandelssystemen übte. Ab Montag war die Seite nicht mehr aufrufbar. Von dem bestehenden CO2-Handelssystem hätten bisher Wirtschaftskonzerne mehr als die Umwelt profitiert, hieß es von Decocidio. So sorge der für die Handelssysteme genutzte Cap-and-Trade-Ansatz bisher nicht für signifikante Emissionsreduktionen, sondern trage dazu bei, dass große Emittenten ihre Emissionsminderungsziele auf dem billigstmöglichen Weg erreichten, hieß es auf der Aktivistenwebsite. In einem während des Hacker-Angriffs eingespielten Video hätten die Aktivisten insbesondere das geplante Emissionshandelssystem in den USA und die hierfür vorgesehene Zuteilungen für die Teilnehmer massiv kritisiert, hieß es von Marktteilnehmern am Montag.

"Mit dem gewählten Zeitpunkt der Attacke am Freitagnachmittag haben die Hacker noch einen vergleichsweise harmlosen Moment für die Attacke gewählt, da hier ein Großteil des Marktes bereits die Bücher geschlossen hatte", sagte Andreas von Saldern, Sachverständiger bei ESolutions GmbH auf Anfrage von Dow Jones TradeNews Energy.

"Vor dem Hintergrund aktueller Diskussionen in Europa über Zuteilungsmengen für europäische Unternehmen in der dritten Handelsphase kommt die Aktion wahrscheinlich nicht zufällig", so Saldern weiter. Nachdem die Hacker-Inhalte am Sonntag zunächst von der Domain der ECX verbannt wurden, berichteten Händler bis Montagmorgen von technischen Anzeigeproblemen und fehlerhaften Funktionen der Website.

Ein Sprecher der ECX räumte ein, dass die Börsen-Seite nach der Attacke erst seit Handelsbeginn am Montag wieder aktiv gewesen sei. Die von den Hackern genutzte Sicherheitslücke sei geschlossen, hieß es weiter. Der Emissionshandel an der Börse sei durch den Zwischenfall nicht beeinträchtigt worden, da die Börse zum Zeitpunkt der Attacke bereits geschlossen hatte, wie es weiter hieß.

Michael Lechner