Dow Jones Einkäufer im Markt

Teaserbild 'Dow Jones Einkäufer im Markt'

"Dow Jones Einkäufer im Markt" informiert umfassend über alle Themen, die für Einkäufer in Unternehmen von Bedeutung sind. 

Er zeigt neue Wege für die Beschaffungspraxis auf und liefert Expertenwissen, wichtige Markt- und Preisinformationen sowie nützliche Tipps, Strategien und Handlungsdirektiven für das tägliche Einkaufsgeschäft. Die Berichterstattung wird durch Interviews, zahlreiche Charts und Grafiken sowie durch weiterführende Kontakte für den aktiven Wissensaustausch ergänzt.

Die Inhalte im Überblick:

  • Risikomanagement – Lieferanteninsolvenz, Engpassmaterialien
  • EinkaufsmethodenLieferantenmanagement, Kosten- und Wertanalyse, Verhandlungsstrategien, Global Sourcing
  • "Grüner Einkauf"
  • Informationen zu den Rohstoff- und Vormaterialmärkten – Metalle & Stahl, Energie, Chemikalien, Kunststoffe, elektrische Bauteile
  • "Soft Skills" – Zeit- und Selbstmanagement, soziale und kulturelle Kompetenz
  • Rechtliche Fragestellungen –  Kaufrecht, Produkthaftung, Umweltrecht, internationales Recht

Verfügbare Sprache:
deutsch

Deutsche Importpreise mit stärkster Jahresteuerung seit 2000

 

WIESBADEN (Dow Jones)--Die Importpreise in Deutschland sind im Juni wegen der höheren Energiepreise wesentlich stärker gestiegen als erwartet. Der Index der Einfuhrpreise lag um 9,1% über dem Vorjahresniveau und wies damit die höchste Jahresrate seit November 2000 (plus 10,6%) auf, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag berichtete. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten einen Anstieg auf Jahressicht von 8,6% prognostiziert.

Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Einfuhrpreise im Juni um 0,9%. Hier war ein Plus von 0,5% erwartet worden. Im Mai waren die Importpreise um 8,5% auf Jahressicht und um 0,6% im Monatsvergleich gestiegen. Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnissse lag den Angaben zufolge im Juni um 6,8% höher als im Vorjahr und um 0,7% höher als im Mai.

Der Preisanstieg im Juni ist der Statistikbehörde zufolge vor allem auf die höheren Energiepreise zurückzuführen (plus 23,8% gegenüber Juni 2009 und plus 3,8% gegenüber Mai 2010). Rohöl verteuerte sich gegenüber dem Vorjahr um 30,6% und im Monatsvergleich um 4,3%. Mineralölerzeugnisse zogen auf Jahressicht um 30,1% und gegenüber dem Vormonat um 1,0% an. Bei den Rohstoffen waren Nicht-Eisen-Metallerze um 41,1% teurer als im Juni 2009 und um 1,5% günstiger als im Mai. Die Einfuhrpreise für das zur Stahlerzeugung verwendete Nickel erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 65,5%, lagen aber um 9,9% unter dem Vormonatsniveau.

www.destatis.de

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