
„Dow Jones Marktreport Agrar“
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TOKIO (Dow Jones)--Japan greift beim Import von Sojaschrot verstärkt auf chinesische Ware zurück. Wie Frachtüberwacher berichteten, hat Japan mehrere kleinere Sojaschrot-Lieferungen aus der Volksrepublik bestellt mehr als 70% der Schrotlieferungen Chinas würden derzeit in dieses Land verschifft. Insgesamt habe Japan im Zeitraum Januar bis Mai 320.000 t Sojaschrot aus China importiert, sagten Händler. Normalerweise decke das Land im Zeitraum Oktober bis April seinen Bedarf in Indien. Doch Indien habe in der laufenden Verarbeitungssaison unterdurchschnittlich wenig Sojabohnen verarbeitet.
Händlern zufolge haben die sehr hohen Sojabohnen-Importe Chinas in den vergangenen Monaten für einen Überschuss an Schrot gesorgt. Zwar sei chinesische Ware vergleichsmäßig teuer, kann aber in kleinen Chargen gekauft werden, was wiederum Lagerkosten spare. Auch sei Schrot aus China nicht so lange nach Japan unterwegs wie Ware aus Argentinien oder Indien.
DJG/DJN/pio/ste/27.7.2010
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