Dow Jones NE-Metalle Aktuell

Teaserbild 'Dow Jones NE-Metalle Aktuell'

"Dow Jones NE-Metalle Aktuell" liefert speziell für die NE-Metalle verarbeitende Industrie sorgfältig recherchierte Informationen.




Dow Jones NE-Metalle Aktuell bietet in optisch aufbereiteter und übersichtlicherer Form folgenden Preisinformationen:

  • Preisgrafiken zu den wichtigsten NE-Metallen Aluminium und Kupfer
    Der Preiskurve zum Drei-Monats-Kontrakt an der London Metal Exchange (LME) wird dabei die Kurve zur Entwicklung der LME-Lagerbestände gegenübergestellt, wodurch die Abhängigkeit beider Werte voneinander deutlich wird.
  • Preisgrafiken und Tabellen zu den LME-Kontrakten über Zink, Blei, Zinn und Nickel
  • Offizielle Mittagsnotierung des Kassa-, des Drei-Monats- und des 15-Monats-Kontrakts der LME in Dollar und in Euro pro Tonne
  • Tagesaktuelle LME-Lagerbestände
  • Kupfer- und Edelmetallnotierungen aus New York (COMEX)
  • Händlerpreise für NE-Metalle Deutschland
  • Devisenreferenz- und offizielle Umrechnungskurse
  • Exklusive Berichte zu den NE-Metallmärkten

„Dow Jones NE-Metalle Aktuell“ bietet alle marktrelevanten Preise und Börsennotierungen zu NE-Metallen, Edelmetallen und Devisen. Zusammen mit den Lagerhausbeständen der Londoner Metallbörse steht Ihnen ein fester Preis-Indikator zur Verfügung.

Verfügbare Sprache:
deutsch

WSM kritisiert Mehrbelastung für Mittelständler

DÜSSELDORF (Dow Jones)--Der WSM Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung kritisiert Regierungspläne die Unternehmen der Stahl- und Metallverarbeitung u.a. durch eine Streichung der Ökosteuerausnahmen für energieintensive Branchen mehr zu belasten. Laut WSM-Vizepräsident Friedhelm Sträter sind die deutschen Unternehmen im internationalen Vergleich bei der Energieeffizienz führend. "Die physikalischen Grenzen sind in vielen industriellen Prozessen bereits erreicht", sagte Sträter. Die Kappung der Ermäßigung erhöht laut dem Verband die Belastungen für die Unternehmen um 20%. Gleichzeitig würde die Entlastung durch die Erhöhung der Sockelbeträge um 26%, durch die Abschmelzung des Spitzenausgleichs um 35% im Jahr 2011 reduziert.

"Es ist völlig unverständlich, dass gerade in der weiterhin konjunkturell fragilen Situation neue Belastungen für die Stahlindustrie in Deutschland geplant sind", sagte Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl. Die zusätzlichen jährlichen Kosten durch die geplanten Änderungen der nationalen und europäischen Gesetze summieren sich für die Stahlbranche auf rund 1,4 Mrd EUR, wie der Verband weiter mitteilte.

Die Bundesregierung will 2011 und 2012 durch die Verringerung von Ökosteuerbegünstigten Milliardenbeträge für den Haushalt sparen. Im kommenden Jahr sollen die Einsparungen 1 Mrd EUR und 2012 dann 1,5 Mrd EUR betragen. Demnach sollen die Ökosteuer-Ausnahmen für energieintensive Branchen abgeschafft werden. Einerseits will der Bund die Sockelbeträge anheben, ab denen Unternehmen eine Steuerentlastung geltend machen können. Zum anderen soll der Spitzenausgleich begrenzt werden. Künftig sollen nur noch Unternehmen in den Genuss einer Entlastung kommen, die bei der Energiesteuer mehr als 1.000 EUR erstattet bekämen. Bislang lag diese Bagatellgrenze bei 205 EUR. Bei der Stromsteuer soll die Grenze künftig 5.000 EUR anstatt bisher 512,50 EUR betragen. Damit sollen Unternehmen mit einem geringeren Energiebedarf von den Steuerbegünstigungen ausgeschlossen werden.

Ab 2011 sollen Unternehmen ihre Steuerbelastung aus der Ökosteuer nur noch um maximal 80% und 2012 dann nur noch um 60% drücken können. Bisher konnten die Unternehmen eine Befreiung von der Ökosteuer von bis zu 95% erhalten.

DJG/sae/28.7.2010