Dow Jones TradeNews Energy

Teaserbild 'Dow Jones TradeNews Energy'

„Dow Jones TradeNews Energy“ ist eine börsentäglich erscheinende Publikation für den Strom- und Erdgasmarkt. 


Er liefert exklusive Insider-Nachrichten über Handelsaktivitäten, Geschäfte und Entwicklungen sowie exklusiv ermittelte Preise und Konditionen. Darüber hinaus gibt die Publikation Einschätzungen zu aktuellen und zukünftigen Marktentwicklungen.

„Dow Jones TradeNews Energy“ berichtet u.a. in folgende Rubriken: 

  • Nachrichten über marktbewegende Ereignisse 
  • Börsenpreise und Preisindizes (EEX-Leipzig, Powernext-Paris, EXAA-Graz, APX-Amsterdam, GPI, Nord Pool-Oslo, IPE-London), Deutsche Marktpreise
  • detaillierte und häufig exklusive Informationen zu den Aktivitäten der Regulierungsbehörde und der Entwicklung der energiepolitischen Rahmenbedingungen
  • Berichte über die Weiterentwicklung des Energiemarktes
  • zahlreiche Graphiken und Tabellen 
  • exklusiv recherchierte OTC Strom-, Gas- und CO2-Preise

Die Redaktion hat dabei direkten Zugriff auf alle relevanten Marktteilnehmer und stellt so dem Fachmann konzentriert und kompetent kommentiert alle wesentlichen Informationen für erfolgreiche Geschäfte zur Verfügung.

Verfügbare Sprache:
deutsch

EDF-Produktion aus Kernkraft fällt

 

PARIS (Dow Jones)--Die staatliche Electricite de France (EDF) hat in den ersten sechs Monaten 2010 weniger Strom aus Kernkraft erzeugt. Die Produktion sei auf 202,9 TWh gefallen, ein Minus um 0,8 TWh zum ersten Halbjahr 2009, wie EDF bei Vorlage der Halbjahreszahlen mitteilte. Unvorhergesehene Schäden sowie eine Zunahme geplanter Revisionen hätten die Erzeugung gedrückt. Für das Gesamtjahr liege das Ziel für den Kernkraftsektor bei 405 bis 415 TWh bei einer Verfügbarkeitsrate von 78,5% bis 79,5%. Die Strom und Gasnachfrage in Europa sei dagegen leicht gestiegen, hieß es von EDF. Die Verkäufe am Großhandelsmarkt seien im ersten Halbjahr um 5,6 TWh gefallen, die Nettokäufe hätten bei 9,1 TWh gelegen.

Neben der geringeren Erzeugung aus Kernkraft hätten auch die gefallenen Gasmargen in Deutschland und Italien dazu geführt, dass EDF rund 47% weniger verdient hat als im Vorjahr. Der Nettogewinn sank auf 1,7 (Vj 3,12) Mrd EUR, allerdings mussten die Franzosen in den ersten sechs Monaten 2010 eine Rückstellung für die Aktivitäten im Nordamerikageschäft von 1,1 Mrd EUR bilden.

DJG/emk/cbr/mil/30.6.2010