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FRANKFURT (Dow Jones)--Der internationale Emissionshändlerverband IETA hat gemeinsam mit dem World Business Council for Sustainable Development, dem World Economic Forum und The Climate Group einen Standard für freiwillige Emissionsminderungsgutschriften (VERs)erarbeitet. Ziel des den Voluntary Carbon Standard (VCS) sei es, das Vertrauen und die Integrität des schnell wachsenden Marktes zu fördern, sagte Andrei Marcu, Präsident und CEO der IETA. Der VCS solle Ende des Jahres eingeführt werden.
Bereits seit Ende 2005 arbeitet ein so genanntes Steering Committee an dem freiwilligen Qualitätsstandard VCS. Denn im Unterschied zu den regulierten Märkten - wie dem europäischen Emissionshandelsmarkt EU-ETS oder den Kyoto-Märkten Clean Development Mechanism (CDM) und Joint Implementation (JI) - gibt es auf dem freiwilligen Markt bisher keine einheitlichen Standards und Gremien.
Den Plänen zufolge soll der VCS weltweit Anwendung finden und für alle Projekttypen einsetzbar sein. Richtlinien bestehen weiterhin zu Verfahren, zur Verifizierung und Zusätzlichkeitsprüfung der freiwilligen Projekte.
Im Grunde gibt es die gleichen Probleme wie beim CDM , sagte Marcu. Die Standardisierung der VERs könne dem freiwilligen CO2-Markt Glaubhaftigkeit verleihen und mit einfachen Kriterien sicherstellen, dass die VERs aus tatsächlichen, quantifizierbaren, zusätzlichen und dauerhaften projektbasierten Emissionsminderungen stammen und damit handelbar werden.
Das Management des VCS soll an eine unabhängige Organisation übertragen werden, die zurzeit gegründet wird und der ein eigenes Direktorium vorstehen wird. Die freiwilligen Gutschriften sollen zudem in einem zentralen Register verbucht werden. Eine Ausschreibung hierfür solle in Kürze folgen.
DJG/12/asr/30.7.2007
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